Mobile First Indexing

Torsten Trautmann

Google ist überall. Egal was wir machen, es wird getrackt. Nichts bleibt im Verborgenen. Das ist nicht immer gut, aber im beruflichen Kontext sehr hilfreich. Denn wer gefunden wird, findet Kunden. Die Herausforderung besteht darin, mit seiner digitalen Präsenz immer up-to-date zu bleiben. The new shit von google ist zum Beispiel: Mobile First Indexing. Noch nichts von gehört? Dann wird’s Zeit, denn seit März diesen Jahres ist Mobile First Indexing für alle Webseiten zum Standard geworden. Verwendet der Googlebot bisher hauptsächlich die Desktop-Version einer Website um das Ranking zu bestimmen, ist es jetzt fast nur noch die mobile Version.

Ihre Website ist mobil noch nicht perfekt optimiert?Kein Problem, wir helfen Ihnen gerne weiter und unterstützen Sie bei der Umsetzung Ihrer SEO- und Content-Strategien. Vereinbaren Sie einfach einen Kennenlern-Termin mit uns.

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Wer gefunden wird, findet Kunden.
Laut Statista finden bereits 52 Prozent aller Suchanfragen von Mobilgeräten aus statt. Und Google crawlt aktuell, laut eigener Angaben, rund 70 Prozent aller Webseiten, die in den Suchergebnissen ranken, mit dem mobilen User Agent. Also selbst, wenn Google jetzt nicht beim crawling auf mobil umgestellt hätte, wäre diese Zahl Anlass genug, die eigene Website auch mobil zu optimieren. Das ist nicht neu, schon lange heißt das Credo der Branche: Mobile First.

Aber auch guter Content liegt immer noch im Trend.
Natürlich ist dies nicht das Einzige, um die eigene Website nach vorne zu bringen. Nach wie vor braucht es auch inhaltlich einen echten Mehrwert. Hier gibt es aktuell den Trend der Podcasts. Grundsätzlich werden Audioinhalte und bewegte Bilder in Form von Videos immer beliebter und sind aus dem Web nicht mehr wegzudenken. Google platziert schon länger Video-Inhalte in den Suchergebnissen. Genau das soll jetzt aber auch mit Podcasts und anderen Audio-Inhalten passieren. Doch vorsicht, auch hier ist Mehrwert gefragt. Er bringt Sie bei Google und Ihren Lesern nach vorne.

Mobile First Indexing – das sollten Sie beachten.
Gewusst wie – ist immer der schnellste Weg, um ans Ziel zu kommen. Doch auch wenn überall Mobile First gepredigt wird, sollte nicht der User aus den Augen gelassen werden. Auch Websites werden noch besucht und sollten nicht, aufgrund der mobilen Optimierung, in einer schlechten User Experience absumpfen. Content-Reduktion – ja. Erlebnis-Reduktion – nein. Aber jetzt erst einmal die Mobile First-Kriterien für Sie. Das Wichtigste zuerst:

 

Mobile Indexing Tipp 1: Google Crawling und Fehler analysieren.

Fragen Sie sich zuerst mit welchem Crawler Google Ihre Seite checkt. Um sicherzugehen können Sie in der Google Search Console die „Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten“ abfragen und erfahren auch direkt, mit welchen Crawler Google Ihre Seite besucht. Zudem erhalten Sie Infos, ob Ihre URL mobil-freundlich ist, ihr Inhalt breiter ist als der Bildschirm oder die anklickbaren Elemente zu dicht beieinander liegen.

 

Mobile Indexing Tipp 2: Auf responsives Webdesign setzen.

Eigentlich ein alter Hut. Aber noch immer gibt es Websites, die sich nicht der Bildschirmbreite anpassen und somit nicht responsive sind. Zudem gibt’s keinen mehrfachen Quellcode für denselben Inhalt auf unterschiedlichen Endgeräten und nur eine URL. Und die Zeiten, in denen auf verdeckten Subdomains optimiert wurde, sind definitiv vorbei. Doch keine Panik, auch mit einer m-dot-Domain müssen Sie jetzt nicht alles sofort auf responsive Webdesign umstellen. Separate Mobil-Domains und auch Dynamic Serving wird weiterhin von Google unterstützt. Aber wer weiß, wie lange noch?! Lassen sie uns zusammen Ihre digitale Präsenz schärfen und optimieren.

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Mobile Indexing Tipp 3: Gleiche Inhalte auf jedem Device.

Damit die Website attraktiv bleibt, setzen viele trotz responsiver Seitenversionen auf unterschiedliche Inhalte am Desktop und am Smartphone. Die längeren Inhalte sind dann in der mobilen Version in z. B. Tabs oder Akkordeons “versteckt “ und können per Antippen sichtbar gemacht werden. Bald werden diese Inhalte von Google nicht mehr berücksichtigt. Google rät, alle Inhalte in allen Versionen einheitlich zu gestalten. Außerdem sollten Meta Tags, strukturierte Daten, Titles und Descriptions, Bilder, Videos oder Links übereinstimmen.

 

Mobile Indexing Tipp 4: Mobile Ladezeiten optimieren.

Die Ladezeit der mobilen Website ist ein wichtiger Ranking-Faktor. Es gibt drei sehr gute Tools, mit denen Sie Ihre Seiten-Performance überprüfen können:

 

  • Google Search Console: Es ist noch nicht ganz ausgereift, aber hier können Sie die Speed-Trends über einen längeren Zeitraum ablesen.
  • Google Page Speed Insights: Dieses Tool von Google bietet einen guten Überblick über die Ladezeiten-Performance jeder URL für Desktop und Mobile. Hier bekommen Sie auch Optimierungsvorschläge.
  • Google Lighthouse: Lighthouse bietet als Open-Source-Tool für den technischen Audit einer Webseite dezidierte Analysen für die Performance Ihrer Website mit verschiedenen User Agents.

 

Mobile Indexing Tipp 5: Mobile Performance überprüfen.

Es ist und bleibt eine Gratwanderung. Die Seitengeschwindigkeit wird immer wichtiger werden. Aber scort Ihre Mobile Performance, könnte Ihr Desktop Ranking schlechter ausfallen. Überprüfen Sie Ihre aktuelle Performance – die vollständige Mobile Indexing, die SEO Visibility sowie Ihr Ranking auf verschiedenen Endgeräten, am besten mit Searchmetrics Research Cloud.

Unsere KLARE KANTE:

Wir sind immer wieder erstaunt, wie viel Einfluss Google hat. Und fragen uns wie Sie, was kommt nach Mobil First? Mars First? Wenn es nach Elon Musk ginge bestimmt. Aber egal, was in Zukunft auf uns zukommt. Wir behalten Trends und Entwicklungen im Auge. Schließlich möchten wir alles dafür tun, dass die Unternehmen unserer Kunden erfolgreich sind, selbst wenn alles Richtung Mars expandiert.